GUTACHTERLICH GEPRÜFT

WASSERDAMPF DIFFUSSIONSVERHALTEN

Die Zusammenfassung der rechnerischen Untersuchung zum Wasserdampf-Diffusionsverhalten von Holzbalken- und Stahlbetondecken mit JOMA THERMOBODEN Dämmung kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:
 
  • Eine Durchlüftung der Kanäle im Sinne eines Luft-Volumenstromes stellt sich nicht ein.
  • Ein relevanter Wärmeverlust über die Kanäle ist nicht gegeben.
  • Die Kanäle in den JOMA Dachbodendämmplatten sind prinzipiell in der Lage, Feuchtigkeit auf dem Wege der Diffusion abzuführen, sofern sie widerstandfrei an das Luftvolumen des Dachbodens angeschlossen sind. Damit unterstützen sie die Abfuhr von ausgefallenem Tauwasser und / oder unplanmäßig vorhandener Baufeuchte.
  • Der obere Kanal dient primär der Abführung von Tauwasser, wenn die Tauwasser­ebene zwischen Polystryol bzw. Luftkanal und der obersten Span- bzw. Melaminharzplatte oder (ggf. bei zusätzlichen, relativ dichten Beschichtungen ihrer Oberfläche) auch in ihr liegt.
  • Der untere Kanal dient der Abführung von unplanmäßig in der Tragschale (hier im Wesentlichen Stahlbetonplatte) vorhandener Feuchtigkeit oder dort ausfallendem Tauwasser, sofern hier keine Dampfsperre angeordnet ist.
  • Alle untersuchten Decken-Konstruktionen zeigen einen diffusionstechnisch unbedenklichen Aufbau auch unter ungünstigen klimatischen Randbedingungen, sofern auf weitere Beschichtungen auf der Oberseite der ­JOMA Dachbodendämmplatten verzichtet wird.